Soweit so gut

Transfer von Bloemfontein nach Dodoma. Es ist ein 24 Stunden Projekt. Die erste Etappe habe ich gut hinter mich gebracht. Ich bin pünktlich von Bloem nach Johannesburg gekommen. Nun warte ich auf den Flug nach Addis Ababa (Äthiopien). Dort werde ich dann heute Abend ankommen und nachts weiter nach Dar Es Salam fliegen. Was ich übrigens gar nicht mag: Menschen die in sich zwangsläufig vor den Sicherheitskontrollen bildenden Schlangen ungehemmt und lautstark ihre Verdauungsgase zum Besten geben. Oh man und ich stehe direkt dahinter. 3:15 Uhr und ich lande in Dares Salam. Es ist wenig los um diese Uhrzeit. Erste Überraschung: Meine Gelbfieberimpfung wird kontrolliert. Da hatte ich gar nicht dran gedacht, wusste auch nicht, dass man das wieder braucht. Eher durch Zufall habe ich den Impfpass mitgenommen. Aber auch Zufälle sind Fälle. Die Passkontrolle geht sehr schnell. Diesmal hatte ich mein Visum schon vorher beantragt und bezahlt, was wohl zumindest morgens gegen den Trend ist. Denn am Bezahlschalter bildet sich schnell eine lange Schlange. Am Gepäckband muss ich lange warten. Da es hier mein Eintritt nach Tansania ist, muss ich auch hier durch den Zoll. Aber alles geht glatt. Nur mein kleines Magnetspiel erregt wieder die Gemüter. Auf dem Flug nach Süd Afrika hatte ich es im Hauptgepäck, da ist es nicht weiter aufgefallen. Aber hier im Handgepäck springt wohl jeder Sicherheitsmitarbeiter drauf an. Man gewöhnt sich an alles. Ich wechsle das Terminal und checke mein Gepäck ein. Die Last ist wieder von mir genommen. Allerdings vergesse ich die Magnete ins Hauptgepäck zu tun. Oh man. Terminalwechsel, neue Sicherheitskontrolle..... Aber am Ende wird ja immer alles gut. Es ist schwül war hier. Ich bin müde und viel zu warm angezogen. Das wird ein Tag! In einer halben Stunde beginnt das Boarding nach Dodoma. Tatsächlich bin ich gut in Dodoma nagekommen. Pastor Shadrack hat mih abgeholt und wir sind die drei Stunden nach Singida ohne weitere Probleme durchgekommen. Und ich war wieder froh, dass ich nicht selbst fahren musste. Die Straße und das Gesetz des Stärkeren sind mir noch nicht so eingängig. Den Rest des Tages verbringe ich zwischen Akklimatisieren und Schlafen. Das war schon anstrengend. Gute Nacht.

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